Würmtal-Elf (5) – TSV Gräfelfing

Posted on 10. März 2010

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Würmtal-Schwergewicht. Gräfelfing ist eine starke Adresse.

Die Fußballsaison startet in wenigen Wochen in die Rückrunde. Wie sind die Würmtal-Teams nach der Winterpause aufgestellt und wie haben die Klubs die Vorrunde verdaut? BLOGpunkt Sport stellt die Vereine auf einen Blick kurz vor. Im BLOGpunkt  heute: TSV Gräfelfing (Herren).

Im BLOGpunkt:

Name                                    TSV Gräfelfing

Navi                                       Würmtal – Gräfelfing

Liga von oben                      8          (Bezirksliga)

Platz                                      10       (Stand:16. Februar 2010) » Aktuelle Tabelle

Würmtal-Elf-Ranking:   3. und 9. 

Jubler                                    89       (Schnitt 2009/2010) 

Meisterschaft

Die Mannschaft hält seit Jahren die Fahnenstange als zweitstärkste Kraft im Würmtal hoch. Konstant spielt die Gräfelfinger Truppe in der Bezirksliga gut mit und stiegen im Gegensatz zum Rivalen SV Planegg-Krailling in den letzten Jahren nicht in die Kreisliga ab. Die Abstiegszone war tabu, der TSV spielte eher um den Aufstieg mit. 2007 und 2009 verpassten die Gräfelfinger den BOL-Aufstieg zweimal knapp.

In der aktuellen Saison läuft es für die „Wölfe“ aber noch nicht so richtig. Vor allem vor heimischem Publikum ließ die Elf zu viele Punkte liegen (fünf Heimniederlagen). Mit 25 Punkten sitzt der TSV im Mittelfeld fest (10. Platz). Nach dem Erfolg in der vergangenen Saison muss sich das Team dieses Mal wieder eher nach unten orientieren (sieben Punkte Vorsprung auf den Abstiegs-Relegationsplatz).

Die zweite Mannschaft hat in den letzten fünf Jahren einen steilen Aufstieg erlebt. 2005 noch in der B-Klasse schaffte es die Reserve nach nur zwei Saisons in der A-Klasse in die Kreisklasse, wo man vergangene Saison Dritter wurde. Aktuell läuft es dort nicht ganz so gut. Der TSV hat bisher nur drei Siege eingefahren und rangiert im unteren Tabellendrittel (10.).

Mannschaft

Das Team besteht aus vielen gestandenen Spielern im Alter zwischen 24-26 Jahren und wird ergänzt durch Routiniers (Michael Fischer, Sebastian Bootz, Adnan Velic, Nenad Jovanovic) und Youngster (Markus Kaintzyk, Efe Ok). TSV-Eigengewächse wie Kapitän Andreas Gries, Andreas Eder und Christian Kraus spielen in Gräfelfing ebenfalls eine wichtige Rolle.

Die Stärke der Mannschaft lag in den vergangenen Jahren vor allem in der Defensive. Auch dieses Jahr steht die Elf mit 29 Gegentoren relativ gut da. Allerdings klappte es gerade auswärts mit dem Toreschießen nicht so recht. Der TSV stellt zusammen mit Fuchstal und Raisting 2 die drittschwächste Offensive bei Auswärtspartien. Fatal, dass zur Winterpause auch noch Torjäger Robert Rakaric (5 Treffer) zum Landesligisten TSV Landsberg abwanderte. Mit Neuverpflichtungen legten die Gräfelfinger im Winter mit Sebastian Cacic (FC Pipinsried) und Christian Reisinger (SC Bajuwaren) nach.

Die Reserve ist eine Mischung aus Jung und Alt, der es genauso wie der ersten Mannschaft phasenweise an der nötigen Durchschlagskraft in der Offensive fehlt (16 Tore aus 12 Spielen). Neben den Top-Torjägern Pavo Babic (5 Tore) und Philipp Sterr (4) fehlen Alternativen bei den Knipsern.

Manager

Die sportlichen Geschicke des TSV leitet seit Januar 2008 Udo Schunn. Der 47-Jährige ist mit dem Saisonziel gestartet, unter die ersten fünf Plätze zu kommen. Auch nach der Winterpause verfolgt der Diplomsportlehrer noch ambitioniert das gleiche Saisonziel. Die zweite Mannschaft wird nach dem Abgang von Guiseppe Teseo zum SV Planegg-Krailling 2 vom Trainergespann Damir Erlic und Tilmann Mehl geleitet.

Die Fußball-Abteilung wird von Manfred Prassler geleitet, 2. Vorstand ist Hermann Kaintzyk. Günter Forster kümmert sich als Hauptverantwortlicher um die TSV Gräfelfing-Jugendabteilung.

Meetings

Die Spiele der Gräfelfinger finden bei normalen Wetterbedingungen auf dem Rasenplatz vor dem Vereinsheim statt. Bei schlechten Witterungsbedingungen weichen die TSVler auf den Kunstrasen direkt neben dem Hauptplatz aus.

Knapp 100 Zuschauer verfolgten die Partien der ersten Mannschaft im Schnitt. gelegentlich sorgt eine größere Kulisse  für Stimmung beim TSV (150 Zuschauer gegen Geretsried). Die Spiele der zweiten Mannschaft verfolgten durchschnittlich halb so viele Zuschauer.

Mitstreiter

Dem FT Starnberg 09 kann der TSV Gräfelfing noch nicht ganz das Wasser reichen. Hauptrivale und Nachbar SV Planegg-Krailling können die „Wölfe“ erfolgreich die Stirn bieten. Im Herrenbereich hatten die Gräfelfinger in den letzten sechs Saisons bis auf 2006 immer die Nase vorne.

In dieser Saison hinkt der TSV dem SVP jedoch hinterher. Fünf Punkte beträgt der Rückstand auf den Würmtal-Konkurrenten auf Rang fünf. Einziges Trostpflaster: Ausgerechnet dem TSV gelang im neuen Planegger „Imtech-Stadion“ der einzige Sieg in der neuen SVP-Bastion (2:0).

Der TSV liegt aktuell mit seinen beiden Teams auf dem „BLOGpunkt Sport Würmtal-Elf-Ranking“ der insgesamt 19 Würmtal-Teams auf den Rängen drei und neun.

Möglichkeiten

Mit einem erfahrenen Kader ist in der Rückrunde durchaus noch einiges drin. Um

das von Trainer Schunn ausgegebene Saison-Minimalziel, Platz fünf, noch zu erreichen muss sich die Offensive steigern. Ob das nach dem Abgang von Top-Torjäger Rakaric möglich ist, wird sich zeigen.

Für die zweite Mannschaft gilt es primär, die Klasse zu halten. Das sollte dank einem komfortablen Vorsprung von sieben Zählern auf den Abstiegsplatz auf jeden Fall im Rahmen des Machbaren liegen.

BLOGpunkt-Links:

Würmtal-Kicker (2): FT Starnberg 09

Die aktuelle Tabelle (Bezirksliga Süd, Oberbayern)

Alle Saisonspiele des TSV Gräfelfing auf einen Blick

Der Kader des TSV in der Übersicht

Alle Infos zum TSV Gräfelfing – Die Homepage

Posted in: Fußball