MSC: Damen verpassen Viertelfinale dahoam

Posted on 21. Januar 2015

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Hockey Halle 2014-15 Münchner SC Herren Bundesliga-Finale. Foto: Robert M. Frank.

HOCKEY (Halle) – Trotz zweier Sieger für die Damenmannschaft des Münchner SC, gab es für den MSC beim finalen Bundesliga-Spieltag nichts zu jubeln. Die Herren verloren zweimal zum Abschluss.

München – Nach Ende des Bundesliga-Saisonfinales des Münchner SC flogen Hockeyschläger durch die Städtische Sporthalle in der Eversbuschstraße in Allach. Die Herrenmannschaft des MSC hatte gerade das letzte Saisonspiel verloren. Einige Spieler von Trainer Benjamin Lang, die gegen den SC Frankfurt 1880 mit 3:5 (1:2) unterlagen, warfen ihr Sportgerät nach dem misslungenen Abschluss verärgert auf den Hallenboden. Mit dem 2:3 (0:3) am Samstag gegen die TG Frankenthal und der Niederlage gegen Frankfurt beendete der MSC die Saison mit einer doppelten Pleite. „Nachdem wir quasi nicht mehr absteigen konnten, war es relativ schwierig, die Spannung zu halten. Da sind wir in einen Trott geraten“, versuchte Lang die beiden Niederlagen zum Saisonabschluss zu erklären.

Herren werden Gruppen-Fünfter

Nachdem der MSC tags zuvor gegen Frankenthal einen 0:3 Halbzeitstand gegen Frankenthal durch eine starke zweite Hälfte mit zwei Toren von Kapitän Felix Greffenius (33./54.) fast noch ein Remis gelang, waren die Münchner vor der letzten Partie durch die Ergebnisse der direkten Konkurrenz so gut wie sicher vor dem Zweitliga-Abstieg gerettet. Um doch noch auf den letzten Platz abzurutschen, hätte es gegen Frankfurt eine zweistellige Niederlage setzen müssen. Gegen die Hessen wirkte der MSC über weite Phasen des Spiels nicht konstant genug. Florian Michel (20./32.) und Moritz Rünzi (42.) glich die Gäste-Führung zwar dreimal aus. Doch am Ende zogen die Frankfurter mit zwei Toren davon (50./60.) und ließen den einen oder anderen MSC-Spieler im Frust zurück. Im Endklassement waren die Münchner ebenso wie im Vorjahr Fünfter.

Mit gemischten Gefühlen zog man eine Bilanz bei den Damen, die Zweiter in der Süd-Staffel wurden und am kommenden Samstag im Viertelfinale beim starken Nord-Gruppen-Sieger UHC Hamburg antreten. Die Mannschaft von Trainer Thorben Wegener hatte es am Samstag beim 5:1 (2:1) gegen den Rüsselsheimer SK verpasst, das Torverhältnis gegenüber dem Spitzenreiter Mannheimer HC zu verkürzen. Die Tore von Katrin Zollner (2), Elena Willig, Kapitänin Hannah Krüger und Rebecca Landshut waren für eine Eroberung der Tabellenführung ebenso zu wenig wie das 6:2 (1:1) am Sonntag gegen Eintracht Frankfurt (Tore: Hasselmann, Korth, Landshut, Willig und zweimal Zollner).

Viertelfinale dahoam verpasst

Anstatt als Gastgeber ins Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft am zu gehen, müssen die MSC-Damen nun als Zweiter auswärts ran. „Schade, wir wollten zu Hause das Viertelfinale spielen. Aber wer zur Deutschen Meisterschaft will, muss jeden schlagen. Wir werden mit breiter Brust nach Hamburg fahren“, kündigte Wegener an, der mit der mangelnden Chancenverwertung seiner Mannschaft haderte. Stürmerin Zollner, die am vergangenen Mittwoch vom deutschen Bundestrainer Jamilon Mülders überraschend aus dem Kader für die Hallenhockey-WM vom 4. bis 8. Februar in Leipzig gestrichen worden war, hatte ihren Frust schon verdaut. „Das hatte ich beim Spiel gar nicht mehr im Kopf, das hat mich nur die letzten Tage ein bisschen beschäftigt.“ rmf

 

Die Schlagzeilen/Infos:

Die Homepage des Münchner SC (Hockey) (–> muenchner-sportklub.de)

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