„Stimmungskiller“ beim TSV Gräfelfing

Posted on 30. Januar 2011

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Sport Würmtal Tischtennis 2010-11 DTTL TSV Gräfelfing-SV Plüderhausen Achanta. Foto: Robert M. Frank.

TISCHTENNIS – Der TSV Gräfelfing hat den heiß ersehnten zweiten Saisonsieg verpasst. Die „Wölfe“ unterlagen im Heimspiel vor 350 Zuschauern gegen den SV Plüderhausen.

Das Spiel:

TSV Gräfelfing – SV Plüderhausen 0:3 (DTTL, 2010-11, 13. SpT)

Sharath Kamal Achanta (Nr. 1) fand in seinem Einzel gegen den tschechischen Nationalspieler Jiri Vrablik nicht zu seinem Spiel und verlor die ersten beiden Sätze knapp mit je 10:12. Im dritten Satz profitierte der aktuelle indische Meister im Einzel von den Fehlern des Tschechen und siegte klar mit 11:5, bevor er den vierten Durchgnang mit 11:9 für sich entschied. Im letzten Durchgang hatte Achanta bereits zwei Matchbälle beim Stand von 10:8, verlor die Partie dann aber noch mit 10:12.

Im zweiten Einzel gestaltete Gabriel Stephan (2) gegen Chu Yan Leung die Partie zunächst ausgeglichen. Nach einem 11:13 im ersten Satz blieb Stephan auch im zweiten Durchgang am Nationalspieler aus Hongkong dran, doch nach einem Aufschlagfehler stand es 8:10 gegen Stephan, der auch den folgenden Punkt verlor. Im dritten Satz war der Gräfelfinger zunächst 6:4 in Führung, musste den Satz aber dann doch mit 11:13 abgeben.

Nico Christ (3) hatte gegen den serbischen Nationalspieler Aleksandar Karakasevic ebenfalls ein schweres Spiel. Im ersten Satz lag Christ schnell mit 2:6 hinten, kämpfte sich aber noch einmal heran. Trotzdem stand es am Ende 10:12. Im zweiten Durchgang konnte der 29-Jährige nicht zulegen und unterlag 8:11. Im dritten Satz zog Christ an und holte sich ein 11:6. Auch im vierten Durchgang hatte der Gräfelfinger eine 7:4-Führung inne, die Christ aber am Ende noch abgab (11:13).

Die Reaktionen:

Martin Schauer (Manager TSV Gräfelfing): „Wir sind grundsätzlich ein bisschen zu schwach.“

Sherath Kamal Achanta (Spieler Gräfelfing): „Der Gegner hat die ganze Zeit über stark gekämpft und ich habe eine Menge unnötige Fehler gemacht. Ich erwarte von mir selbst immer, dass ich gewinne. Deswegen war ich ein bisschen enttäuscht.“

Marco Christ (Spieler Gräfelfing): „Ich habe gegen einen verletzten Spieler verloren. Mein Niveau ist im Moment so, wie ich 2001 gespielt habe. Das war heute ein absoluter Stimmungskiller. Vielleicht schaffen wir noch eine Überraschung.“

Die Bilanz:

In der Tabelle der DTTL liegen die „Wölfe“ nach dem zwölften Spiel weiterhin auf dem letzten Rang (Platz zehn, 2:22 Punkte).

Der Ausblick:

Die nächste Partie des TSV findet am kommenden Dienstag 08.02. bei Borussia Düsseldorf statt (19:00 Uhr).

Das Fragezeichen:

Der TSV Gräfelfing hat sich nicht aus dem Tabellenkeller befreien können. Wann glückt den „Wölfen“ der nächste Sieg?

Die Schlagzeilen:

„Düsseldorf im Topspiel obenauf – Klare Siege für Plüderhausen, Ochsenhausen und Grenzau“ von Dr. Stephan Roscher (tischtennis-bundesliga.de / tischtennis.de)

„Wölfe hadern über ihr Formtief“ von Robert M. Frank (tt-sta.de)

Alle aktuellen Ergebnisse des TSV Gräfelfing (Twitter-Ticker BLOGpunkt Sport, s. rechts oben)


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